sturm12.at mach dicht!

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    • sturm12.at mach dicht!



      Schlusspfiff

      Seit 2134 Tagen begleitet Sturm12.at die Ereignisse rund um den größten Fußballklub der Steiermark. Zu Silvester tönt nun der Schlusspfiff für ein Projekt, das von Anfang an vom Herzblut seiner Teammitglieder getragen wurde.

      Als Christopher Houben und Julia Wendl im Februar 2009 Sturm12.at
      ins Leben riefen, war vieles nicht absehbar: Dass das Projekt so rasch
      wachsen, dass die Seite einmal eine solche Relevanz im schwarz-weißen
      Kosmos erhalten, dass sie so lange Tausende User mit Informationen über
      Sturm Graz versorgen würde.

      Im Kader von Sturm12.at gab es in all den Jahren ein
      ständiges Kommen und Gehen: Junge journalistische Talente dockten an,
      berichteten ehrenamtlich von den Spieltagen, führten oft tiefgehende
      Interviews und verfolgten die heißesten Transferspuren. Nach einiger
      Zeit hieß es dann aber meist Abschied nehmen. Viele haben ihren Platz
      bei führenden österreichischen Medien gefunden, ob beim ORF, bei diversen Tageszeitungen oder bei Sportportalen wie laola1.at und sportnet.at: Überall sind sie zu finden, die “Ex-12er”.

      Nun schickt sich eine neue Generation an, den Schritt in die
      Arbeitswelt zu setzen und wird uns daher zur Frühjahrssaison nicht mehr
      zur Verfügung stehen. Da es sich dabei fast um die gesamte
      Redaktionsleitung handelt, wird eine Lücke hinterlassen, die wir, trotz
      intensiver Vorarbeit, in so kurzer Zeit nicht schließen können. Zwar
      stünden einige junge und motivierte Talente bereit, doch fehlen uns im
      Moment die Routiniers, die notwendig sind, damit der “Tanker” Sturm12.at auch auf stürmischer See bestehen kann. Wie herausfordernd die Arbeit bei Sturm12.at sein kann, haben insbesondere die vergangenen Monate gezeigt, in denen Mitarbeiter und Spieler gegenüber Sturm12.at eine
      auf ein Mindestmaß beschränkte Informations- und Kommunikationspolitik
      verfolgt haben. Angesichts der zukünftigen Personalsituation, können wir
      die inhaltliche Qualität, die in diesem Projekt immer oberste Priorität
      hatte, nicht in einem für uns zufriedenstellenden
      Ausmaß aufrechterhalten. Die Redaktionsleitung hat sich daher in
      Rücksprache mit dem Sturm12.at-Vereinsvorstand schweren Herzens
      dazu entschlossen, das Projekt mit Jahresende einzustellen.

      Die Seite wird bis 31.12.2014 selbstverständlich noch in gewohnter
      Manier mit Artikeln befüllt. Wir werden natürlich auch auf die
      ereignisreiche Zeit zurückblicken und können schon jetzt noch ein paar
      Highlights versprechen.

      Für alle Kicktipper sei noch angemerkt: Leider wird auch der Kicktipp
      mit Ende Dezember eingestellt. Die Preise gehen daher an die
      Winterkönige! Näheres dazu gibt es in den kommenden Wochen auf Sturm12.at zu lesen.

      Außerdem wird es weiterhin die Möglichkeit geben, Postkarten zu jedem
      einzelnen Spiel der Grazer zu erwerben – unser Chefdesigner Micka Messino wird regelmäßig die neusten Karten auf seiner Homepage präsentieren.

      Das gesamte Team von Sturm12.at möchte sich hiermit
      herzlich für die Treue, jegliche (konstruktive) Kritik, für die vielen
      wertschätzenden Kommentare und vor allem auch für die tolle
      Unterstützung bedanken, die wir in den letzten, fast sechs Jahren
      erhalten haben und erfahren durften.


      sturm12.at/2014/12/14/schlusspfiff/#comment-143508

      Um hier auch eine Diskussion anzuregen, erstelle ich folgende Prognose und mahne gleichzeitig zu kritischem Denken:
      sturm12.at hinterlässt eine postapokalyptische Medienlandschaft in der Steiermark, das der Kleinen Zeitung hörig ist. Eine kritische, schwarz-weiße journalistische Plattform hat dem provinziellen Gehabere mit dem kleinformatigen Regionalblatt Paroli geboten - erstmals war es Sturmfans möglich, nicht nur wenige, beschränkte Betrachtungsweisen zur Meinungsbildung heranzuziehen, sondern eine viel größere Bandbreite an Perspektiven, geliefert von einem journalistischen Kollektiv, das zum Teil, ganz ohne Verhaberung, tief in der Anhängerschaft des SK Sturm verwurzelt ist.
      Sturm12. at hinterlässt eine Lücke, die auf kurze Sicht nicht zu füllen sein wird und gleichzeitig ist der Sturmfan nun gut beraten, kritisch zu bleiben und nicht alles zu glauben, was Peter Klimkeit und Co. in Bezug auf unsere gemeinsame Leidenschaft veröffentlichen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von pukl ()

    • Sicherlich schade um Sturms Fanportal Nr. 1. Tolle Interviews, Berichte bleiben damit leider in Zukunft aus. Könnte sein, dass so das Board aber wieder aktiver werden könnte. Und auch Klimkeit & Co werden wohl wieder öfter in die Foren schauen, um die Insiderinfos in der Zeitung niederzuschreiben.
      Als kleiner Junge da war es mir klar,
      Du bist meine Mannschaft und stets für mich da;
      Wenn ich nicht mehr bin, wirst du lange noch sein,
      Schwarz Weiß sind die Farben, Sturm Graz mein Verein!
    • FLuRL schrieb:

      Tolle Interviews, Berichte bleiben damit leider in Zukunft aus.


      Wenn man aber ehrlich ist außer dem Osim Interview, gab es im letzten Jahr auch nicht wirklich etwas was wirklich Qualität hatte.
      Keine Interviews mehr mit der sportlichen Leitung(Goldbrich) dafür Dauer Kritik und Populismus.

      Von Qualität Journalismus waren sie genauso weit entfernt wie die Kleine auf der anderen Seite mit ihrem Dauer a....kriecherrei.
      Deshalb war es nur klar das der Verein auf stur stellen wird und keine Interviews mehr gibt für Sturm12.

      Und das hat Sturm12 im Endeffekt (obwohl sie das nie zugeben würden) das Genick gebrochen.
      Ich hoffe und glaube aber das das noch nicht das ende war, den ich glaube ganz einfach nicht das Journalismus Studenten diese Chance nicht nutzen wollen vor allem weil fast alle die bei Sturm12 mitarbeiteten ziemlich schnell abgeworben wurden (Andreas Terler,Zerche, Ticar), deshalb werden sich schon welche finden lassen die das Projekt weiterführen.

      Auch wenn es jetzt einmal eine Pause geben wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Markelinho ()

    • sturm12.at/2014/12/23/analyse-die-scoutingluege/

      Der beste Beweis wieso Sturm12 sich selbst gegen die Wand gefahren hat.
      Eine bloße Zusammenfassung was so schon jeder 3-4 mal durchgekaut hat und offensichtlich ist wenn man sich nur ein bisschen mit Sturm auseinander setzt.
      Dazu keine Lösungsansätze wie man eine Scoutingabteilung auf die beine stellen soll mit mitteln des SK Sturm.
      Die Verantwortlichen werden natürlich sauer bei solchen Artikeln, und wollen nichts mit der Seite zutun haben, und wollen solcher plumpe Dauerkritik ausweichen und das tut man am besten wenn man ihnen keinen antworten mehr gibt und so jeder Grundlage beraubt.

      Und genau daran ist Sturm12 gescheitert immer wieder die gleiche Kritik die sowieso schon fast langweilig wird weil man sie schon so oft gelesen hat, kaum bis keine Neuigkeiten in den Artikeln, dazu noch gemischt mit plumper Dauerkritik die den Verantwortlichen des Vereins dazu veranlassen der Seite keine interwies mehr zu geben.
      Die Seite die so toll mit Houben begann und dort wirklich tollen Qualität Journalismus geboten hat , hat sich mit den Abgang Houbens immer mehr zu einer Seite entwickelt die sich mit bloßer Dauer Kritik immer mehr feinte machte und sich schlussendlich selbst zerstörte.

      Das schlimme daran ist nur das sich die einzige Seite die sich wirklich mit Sturm auseinander gesetzt hat, sich gegen den Verein gestellt hat, und damit selbst zerstört hat.
      Wir Sturm Fans verlieren damit leider eine Möglichkeit sich mit den Verein auseinanderzusetzen, ich glaube aber das andere vielleicht neue Plattformen das übernehmen werden ich hoffe sie machen es besser.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Markelinho ()

    • Markelinho schrieb:

      Und genau daran ist Markelinho(Sturm12) gescheitert immer wieder die gleiche Kritik die sowieso schon fast langweilig wird weil man sie schon so oft gelesen hat, kaum bis keine Neuigkeiten in den Artikeln, dazu noch gemischt mit plumper Dauerkritik die den Verantwortlichen (des Vereins) dazu veranlassen ihm keine Antwort (der Seite keine interwies) mehr zu geben.


      Sorry aber der Musste sein!
    • Die Jungs und Mädls von Sturm12 haben schon ganze Arbeit geleistet; und hatten darüber hinaus das notwendige know-how im Gepäck. Das war größtenteils hochwertiger und professioneller Journalismus (wenn jener der Printmedien so genannt werden darf, dann trifft das auf sturm12 gewiss zu).

      Die eifrigen Bemühungen einiger ehrgeiziger Fans werden da leider nicht genügen, um etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren; allein der Glaube daran fehlt mir.

      Sturm12 wird jedenfalls eine große Lücke in der allgemein sehr fragwürdigen Berichterstattung rund um unser aller Lieblingsverein hinterlassen. Ewig schad' drum!
    • Gerhard schrieb:

      Naja... Der Artikel ist schon interessant, trotzdem finde ich, das zu Schnell alles hingeworfen wurde.... Weil wieviele Artikel gab es denn, mit Interviews von Vereinsinternen... Wenige.... Das fehlt wirklich!


      Gegen Ende hin gab es aber auch keine Vereinsinterne mehr auf Sturm12.
      Mir fehlt aber auch das Sturm12 wo man Vereinsinterna lesen konnte und wirklich interessante Artikel online gestellt wurden.

      Nur das Sturm12 der letzten Monate brauch ich aber auch nicht.
    • Der Artikel sagt schon einiges aus; es sollte aber nicht außer Acht gelassen werden, dass dieser dennoch sehr einseitig ist - noch dazu von einem gleichgesinnten Medium (ich sag's mal so). Es ist natürlich schwer zu beurteilen, ob man alles zu schnell hingeworfen hat und/oder ob man den Kampf lieber hätte annehmen sollen; dafür gibt's dann doch zu wenig Einblicke, wie es bei Sturm12 gegen Ende wirklich ausgesehen hat. Schade ist es natürlich und vieles stimmt einen dann schon bedenklich...